Rund um die KHW

Juli 2014 | Presseinformation

Positive Grundstimmung im mittelfränkischen Handwerk

After-Work-Stimmung beim fünften Sommerempfang der Kreishandwerkerschaft Nürnberg: Bei sommerlichem Wetter kamen wieder mehr als 90 Gäste aus der regionalen Politik, Wirtschaft und Medienlandschaft sowie die Vertreter der Handwerksinstitutionen zusammen, um über die Lage und die Zukunftsaussichten des Handwerks zu diskutieren.

Der kürzlich wiedergewählte Kreishandwerksmeister Achim Hanisch betonte in seiner Begrüßung die erfreuliche konjunkturelle Entwicklung sowohl im bundesdeutschen als auch im mittelfränkischen Handwerk. Er zitierte eine aktuelle Studie der Creditreform Wirtschaftsforschung, nach der viele Gewerke wie das Nahrungsmittel- oder Dienstleistungshandwerk ein deutliches Umsatzplus verzeichnen konnten und die künftige Geschäftsentwicklung entsprechend positiv bewerten. Laut dem Konjunkturbericht der Handwerkskammer für Mittelfranken für das erste Quartal 2014 gehen knapp 90 Prozent der Unternehmen von einer guten bis befriedigenden zukünftigen Geschäftslage aus.

Jedoch mahnte Achim Hanisch auch an, die Herausforderungen der Zukunft nicht außer Acht zu lassen und dafür diesen gemeinsamen Abend zu nutzen: „Das Handwerk ist eine starke Säule der regionalen Wirtschaft. Dennoch kann es Ihre Unterstützung und Fürsprache sehr gut gebrauchen. Und dafür sind wir heute hier!“

Themen wie eine effiziente und wirtschaftliche Energieversorgung im Zeichen der beschlossenen EEG-Reform sowie die Fachkräfte- und Nachwuchsförderung werden die Handwerksbetriebe auch künftig beschäftigen. Achim Hanisch appellierte an die Anwesenden, die Öffentlichkeitsarbeit für eine Ausbildung im Handwerk zu verstärken und auch moderne Kommunikationswege wie Facebook und Youtube dabei zu nutzen. „Wir müssen die Jugendlichen direkt erreichen und ihnen aufzeigen, was sie im Handwerksbetrieb erwartet. Den wenigsten Schülern ist bewusst, dass sie die Karriereleiter im Handwerk immer weiter erklimmen können.“

In seinem Grußwort der Stadt Nürnberg ging Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas auf die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Stadtpolitik und Handwerksinstitutionen ein. Das Handwerk in der Region sei eine feste Größe in der Wahrnehmung der stadtpolitischen Beratungen und er sicherte jegliche Unterstützung seinerseits zu. Zudem stellte er das Positionspapier „Zukunft Handwerk Nürnberg“ vor, in dem verschiedenste Förderungen und Projekte zugunsten des Handwerks festgelegt sind.

Im folgenden Hauptvortrag des Abends wurde es schließlich „kriminell“. Suzanne Grieger-Langer ist Profilerin und kennt sich mit Manipulationen und Machtspielen im täglichen Miteinander bestens aus. Auf amüsante und energische Weise führte sie die Zuhörer in die Welt der Trickser und zeigte mit Methoden aus dem Profiling Wege auf, wie man sich gegen manipulative Zeitgenossen zur Wehr setzen kann.

Im Anschluss folgten die Gäste dem Rat Achim Hanischs, den Abend zu nutzen, um ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

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