Rund um die KHW

März 2014 | Presseinformation

Die eigene Zukunft gestalten – dazu gehört auch, sich über den möglichen beruflichen Werdegang Gedanken zu machen. Wo Stärken liegen welche handwerklichen Arbeiten Freude bereiten, erkennt man am besten, wenn man sich selbst ausprobiert. Dazu bot die Berufsinformations- und Vermittlungsbörse der Kreishandwerkerschaft Nürnberg Stadt und Land (KHW) und der Agentur für Arbeit vom 25. bis 27. März 2014 gute Gelegenheit. Einzelbesucher und Schülergruppen der 7. bis 10. Klassen entdecken in „lebenden Werkstätten“, welche Tätigkeiten sich hinter den einzelnen Handwerken verbergen. An über 20 Informationsständen beantworten Innungen und Organisationen die Fragen der Schüler, zeigen Ausbildungsmöglichkeiten auf und geben anschauliche Einblicke in den Berufsalltag.

Junge Leute, die an der Informationsbörse teilnehmen, zeigen sich oft begeistert und auch überrascht über die vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen das regionale Handwerk eröffnet. Achim Hanisch, Kreishandwerksmeister, weiß: „Die Jugendlichen haben oft nur wenig Vorstellung davon, was sich alles hinter den Berufsbezeichnungen verbirgt. Außerdem möchten wir die Schüler dazu bewegen, sich frühzeitig mit ihren Chancen und Perspektiven auseinanderzusetzen.“ Dabei leistet der Dialog zwischen Betrieben, Innungen und den potentiellen Interessenten an dem jeweiligen Beruf einen sehr wichtigen Beitrag. Die Jugendlichen können an den Ständen erste Kontakte knüpfen und sich vor Ort Informationen über freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze bei ihren Favoriten einholen. Darüber hinaus werden von der Kreishanderwerkerschaft aktive Bewerbertrainings angeboten. So sammeln die Schüler wichtige Erfahrungen und bekommen durch eine individuelle Rückmeldung wertvolle Tipps für die Zukunft.

Auch die Betriebe profitieren von der Teilnahme an der Berufsbörse. „Durch die informative und spielerische Präsentation der verschiedenen Handwerksberufe versuchen wir, qualifizierten Nachwuchs für die Zukunft unseres Gewerbes zu gewinnen“, erläutert  Achim Hanisch. „Fachkräftemangel ist auch bei uns ein sehr großes Thema. Deshalb legen wir viel Wert darauf, dass die Schüler auch mal selbst mit anpacken dürfen und so vielleicht ihre Begeisterung für einen Beruf entdecken.“ Mit ein wenig Glück können diese ersten Eindrücke durch ein anschließendes Schnupperpraktikum im Wunschberuf ergänzt werden. Wie in den Vorjahren werden im Rahmen eines Gewinnspiels auch heuer drei solcher Praktika verlost.

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