Rund um die KHW

April 2016 | Presseinformation

"Beste Aussichten" auf der Jahreshauptversammlung

Hoch über Nürnbergs Dächern trafen sich am 25. April die Vorsitzenden der Innungen – denn auch 2016 stellte die VR-Bank Nürnberg wieder freundlicherweise ihren Konferenzraum in der Zentrale am Tullnaupark zur Verfügung. Vor diesem beeindruckenden Panorama diskutierten die Anwesenden nicht nur die wichtigsten Eckpunkte des letzten Jahres, sondern informierten sich auch bei verschiedenen Fachvorträgen über handwerksrelevante Themen.

Nach der Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Achim Hanisch, der unter anderem über die erfreuliche Erhöhung des Personalstands der KHW berichten konnte, leitete der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank, Dirk Helmbrecht, den Abend mit einem kurzen Grußwort ein. Helmbrecht unterstrich die enge Verbindung zwischen Handwerk und Volksbanken, und wie die Banken den derzeitigen Jobmotor, den liquiden und investitionsfreudigen Mittelstand erleben.

Eine ähnlich optimistische Ansicht äußerte auch Thomas Pirner, Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken. Die derzeitige, nachhaltige Beschäftigungspolitik und eine gute Auftragsauslastung sprächen für sich. Allerdings ginge es nicht immer nach oben – wenngleich auch Krisen Anteil haben könnten an zukünftigen Erfolgen. Gerade in der Zeit steigender Studentenzahlen sei es eine Chance, sich an Studienabbrecher zu wenden und ihnen eine neue Perspektive zu bieten.

Mit besonderem Interesse verfolgten die Innungsmeister den Vortrag von Olaf Kuch, Dienststellenleiter des Einwohneramtes Nürnberg. Kuch referierte aus behördlicher Sicht über das Thema „Flüchtlinge“. Dabei erläuterte er zunächst, wie sich die Herkunft der Menschen auf ihren Rechtsstatus auswirkt, bevor er konkret auf Geflüchtete zu sprechen kam. Besonders hob er zum Schluss hervor, wie die Sonderregelung für Flüchtlinge in der Ausbildung nicht nur die Auszubildenden, sonder auch die Betriebe schützt. So können geflüchtete Menschen, die unter 21 sind und hier eine Lehre beginnen, bis zum Ende ihrer Lehre nicht abgeschoben werden. Wer nach Abschluss noch zwei Jahre im erlernten Beruf tätig bleibt und Geld verdient, hat gute Chancen auf eine dauerhafte Aufenthaltsberechtigung.

Nach einer kurzen Pause rundete Ruth Amereller, Gesundheitsmanagerin Marketing Bayern, IKK classic, mit dem Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ die Vortragsreihe ab.

Anschließend ging die Kreishandwerkerschaft zur Tagesordnung über. Achim Hanisch lud herzlich zu den nächsten Handwerkergesprächen ein und kündigte bereits den Sommerempfang an. Bei den Jahresrechnungen hatte man nur Positives zu vermelden: Der Haushalt für 2015 wurde angenommen und die Geschäftsführung entlastet, außerdem stimmten alle Mitglieder dem neuen Haushaltsplan für 2016 zu. Die Kreishandwerkerschaft dankt allen Teilnehmern herzlich für die rege Beteiligung und den gelungenen Abend!

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